étude des fortifications allemandes sur la côte méditerranéenne en France
 
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 Besatzung und Kollaboration

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Müller



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MessageSujet: Besatzung und Kollaboration   Mer 20 Aoû 2014 - 16:48

Hallo Freunde,
in diesem Jahr hat es bereits viele Gedenktage gegeben (Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni
bzw. in Süd-Frankreich am 15. August 1944 etc)
Auch das Massaker der SS in Oradour geschah vor 70 Jahren.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich noch an Erzählungen meines Vaters, der innerhalb der 244. ID
bei einer Sanitätskompanie stationiert war. Er sprach von Ereignissen, die im Jahre 1944 nicht selten
passierten und ihn sehr traumatisiert haben. Dies geschah im Großraum Aubagne sowie auch beim Rückzug
durchs Rhonetal.
Hier ein Beispiel:
In der Nacht hatten französische Zivilisten (Widerstandskämpfer) einen deutschen Wachtposten erschossen
und sich anschließend in die umliegenden Berge zurückgezogen.
Am nächstenTage stellte die Wehrmacht einen Suchtrupp zusammen, um die Täter zu fassen.
Mit Hilfe von französischen Kollaborateuren gelang es, die Täter aufzuspüren. Diese wurden dann anschließend
standrechtlich erschossen.
Bevor es zu diesen Hinrichtungen kam, war das jeweilige Dorf verständlicherweise in großer Aufruhr.
Die Familienmitglieder (u.a. Ehefrauen) legten Papiere vor, die beweisen sollten, daß es sich um reguläre
französische Soldaten handelte. Dies wurde aber von der Wehrmacht nicht akzeptiert und das Drama
nahm seinen Lauf.
In der Vergangenheit wurde über diese Tragödien relativ wenig berichtet.
Mich persönlich würde folgendes interessieren:
Handelte es sich bei diesen Hinrichtungen seitens der Wehrmacht um ein Kriegsverbrechen oder konnte man
sich auf die Genfer Konvention berufen ?
Wie muß man die Rolle der Kollaborateure sehen, die doch genau wußten, was mit ihren Landsleuten
passierte ?
Da solche Aktionen immer im ländlichen Raum stattfanden, kann man davon ausgehen, daß die Kollaborateure
den jeweiligen Dorfbewohnern nicht unbekannt waren.
Wer hat Antworten auf meine Fragen ?
Gruß MU+++
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Capu Rossu
Spécialiste: artillerie et marine de guerre
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Date d'inscription : 29/04/2007

MessageSujet: Re: Besatzung und Kollaboration   Jeu 21 Aoû 2014 - 4:38

Hello,

Il y a t-il un traducteur sur le forum ?

Merci

@+
Alain
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MessageSujet: Re: Besatzung und Kollaboration   Jeu 21 Aoû 2014 - 4:38

Bonjour les amis, cette année qu'il y ont eu de nombreux anniversaires (le débarquement allié en Normandie le 6 juin et dans le sud de la France le 15 août 1944) aussi la SS Oradour massacre s'est produit il y a 70 ans. Dans ce contexte, je me rappelle les histoires de mon père, qui était en poste au sein de la 244. ID pour un Sanitätskompanie. Il a parlé de qui souvent s'est passé en 1944 et ont très traumatisé lui. Cela s'est produit dans l'agglomération d'Aubagne et aussi lors de la retraite par le biais de la vallée du Rhône. Voici un exemple : dans la nuit des civils Français (combattant de la résistance) avaient abattu une sentinelle allemande et puis se retirèrent dans les montagnes environnantes. La nächstenTage, la Wehrmacht a réuni une équipe de recherche afin de couvrir les auteurs. Avec l'aide de collaborateurs Français, réussi à traquer les auteurs. Ils ont été prises à mort puis fusillé par la suite. Avant l'entrée à ces exécutions, le village respectif a été tout naturellement grand tumulte. Les membres de la famille (y compris les femmes) a fait valoir papiers doivent prouver qu'il s'agissait de soldats Français réguliers. Mais cela ne fut pas accepté par la Wehrmacht et le drame a suivi son cours. Dans le passé, relativement peu a été mentionné sur ces tragédies. Personnellement ce qui suit m'intéresserait : étaient ces exécutions, la part de la Wehrmacht était un crime de guerre ou vous pouvez se fonder sur la Convention de Genève ? Comment devons nous voyons le rôle des collaborateurs qui savait exactement ce qui est arrivé à leurs compatriotes ? Parce que ces actions toujours dans les zones rurales ont eu lieu, on peut supposer que les collaborateurs n'étaient pas inconnus aux villageois. Qui a les réponses à mes questions ? Salutation Mu +++

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Date d'inscription : 11/10/2015

MessageSujet: Re: Besatzung und Kollaboration   Dim 11 Oct 2015 - 15:23

Müller a écrit:
Hallo Freunde,
in diesem Jahr hat es bereits viele Gedenktage gegeben (Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni
bzw. in Süd-Frankreich am 15. August 1944  etc)
Auch das Massaker der SS in Oradour geschah vor 70 Jahren.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich noch an Erzählungen meines Vaters, der innerhalb der 244. ID
bei einer Sanitätskompanie stationiert war. Er sprach von Ereignissen, die im Jahre 1944 nicht selten
passierten und ihn sehr traumatisiert haben. Dies geschah im Großraum Aubagne sowie auch beim Rückzug
durchs Rhonetal.
Hier ein Beispiel:
In der Nacht hatten französische Zivilisten (Widerstandskämpfer) einen deutschen Wachtposten erschossen
und sich anschließend in die umliegenden Berge zurückgezogen.
Am nächstenTage stellte die Wehrmacht einen Suchtrupp zusammen, um die Täter zu fassen.
Mit Hilfe von französischen Kollaborateuren gelang es, die Täter aufzuspüren. Diese wurden dann anschließend
standrechtlich erschossen.
Bevor es zu diesen Hinrichtungen kam, war das jeweilige Dorf verständlicherweise in großer Aufruhr.
Die Familienmitglieder (u.a. Ehefrauen) legten Papiere vor, die beweisen sollten, daß es sich um reguläre
französische Soldaten handelte. Dies wurde aber von der Wehrmacht nicht akzeptiert und das Drama
nahm seinen Lauf.
In der Vergangenheit wurde über diese Tragödien relativ wenig berichtet.
Mich persönlich würde folgendes interessieren:
Handelte es sich bei diesen Hinrichtungen seitens der Wehrmacht um ein Kriegsverbrechen oder konnte man
sich auf die Genfer Konvention berufen ?
Wie muß man die Rolle der Kollaborateure sehen, die doch genau wußten, was mit ihren Landsleuten
passierte ?
Da solche Aktionen immer im ländlichen Raum stattfanden, kann man davon ausgehen, daß die Kollaborateure
den jeweiligen Dorfbewohnern nicht unbekannt waren.
Wer hat Antworten auf meine Fragen ?
Gruß MU+++

Hallo Müller,

ob es sich dabei um ein Kriegsverbrechen handelt ist nicht so einfach zu sagen.
Grundsätzlich zählen bewaffnete Zivilisten als "Freischärler" und dürfen, da nicht uniformiert und keiner regulären Armee angehörend, standrechtlich erschossen werden. Es muss aber ein Standgericht geben. Sofortige Erschießungen sind eigentlich verboten, wurde aber von allen Kriegsparteien so gehandhabt.

Fraglich ist, ob diese Zivilisten einen Kombattanten Status hatten. Dies ist nur gewährleistet, wenn sie klar als kombattenten zu erkennen sind (zB armbinde, uniform) und ihre waffen nicht verstecken.

das Problem an der sSache war, dass die Wehrmacht, v.a. in Russland/Balkan, aber eben auch in Frankreich, pausenlos im Hinterland der Front mit harten Partisanenkämpfen beschäftigt war, die nicht nur Kräfte banden, sondern auch effektiv den Naschschub zur Front gefährdeten. Hunderte Züge, Brücken etc worden gesprengt, oft deutsche Soldanten grausam massakriert. Zwischen Juni und September 1942 kam nur 50% des vorgesehenen Nachschubs auch tatsächlich an die Heeresgruppe Mitte an. Bei der Operation "Zitadelle" im Sommer 1943 war es sogar noch schlimmer. Kaum Naschschub und Ersatzteile konnten an die Front gebracht werden. Die Wehrmacht ging dagegen brtutal vor und leider kam es oft zu wahllosen Erschießungen als Racheakt, in denen oft auch nur Verdächtige oder gar völlig Unschuldige hingerichtet worden sind. Ganze Dörfer sind ausgelöscht worden.
In Russland kam hinzu, dass die Wehrmacht bzw die HSSPF unter dem Deckmantel der Partisanenbekämpfung gezielt Jagd auf Juden und Zigeuner gemacht haben und diese völlig Unschuldigen einfach massenweise ermordet haben.
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